Vor gut einem Jahr hat der SPD-Ortsverein Herrsching das Bürgerbegehren „Barrierefreies Kurparkschlösschen“ in die Wege geleitet, das von ca. 1000 Herrschinger Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wurde. Leider wies der Gemeinderat im Mai letzten Jahres das Begehren zunächst als unzulässig zurück.

Für dieses negative Zwischenergebnis war nicht zuletzt die unrichtige Beurteilung des Landratsamtes Starnberg ausschlaggebend, wonach es an dem denkmalgeschützten Schlösschen „objektiv unmöglich“ sei, einen Aufzug – ob im Gebäude oder außerhalb – zu installieren.

Erfreulicherweise ist jetzt Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Bei einem Treffen von Bürgermeister Schiller mit dem Generalkonservator des Denkmalamtes Mathias Pfeil Ende Januar 2015 in München sprach sich dieser für einen freistehenden Außenlift an der Ostseite des Kurparkschlösschens aus. In dieser Sitzung wurde die Spezialistin für barrierefreies Bauen bei der Bayerischen Architektenkammer, Dipl.-Ing. Degenhart, beauftragt, die Gemeinde –  den Vorgaben des Denkmalamtes entsprechend – zu beraten. Jetzt ist es Aufgabe von Bürgermeister Schiller und dem Gemeinderat, einen Architekten zu benennen, der die notwendigen Pläne und eine Kostenschätzung erstellt.

Es geht also voran! Die Hoffnung, dass Menschen mit Gehbehinderung, aber auch Eltern mit Kinderwägen, vielleicht schon 2016 die hochkarätigen Veranstaltungen im Kurparkschlösschen besuchen können, ist nicht unbegründet. Immerhin sind schon im Haushalt 2015 für die Planung „Kurparkschlösschen/Aufzugsanbau“ 50 000 Euro vorgesehen.

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