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Baustelle Bildungspolitik – Podiumsdiskussion in Herrsching

G 8 oder G 9? Turbo-Abitur? Flexi-Jahr? Bulimie-Pauken?
Seit Jahren wird das bayerische Bildungswesen beherrscht von gravierenden Mängeln und Reformversuchen der Staatsregierung. So reißt beispielsweise die Diskussion um die verkürzte Gymnasialzeit in Bayern nicht ab.
Unter dem Titel „Bausstelle Bildungspolitik – wie geht es weiter am Gymnasium?“ laden der SPD Kreisverband und der Ortsverein Herrsching am Donnerstag, 18.07.2013 um 20 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in den Gartensaal des Hotels Seehof in Herrsching ein. Es diskutieren der Landtagsabgeordnete Martin Güll, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Maximilianeum, die Gymnasiastin und Landesschülervertreterin Clara König, Rainer Kleybolte, stellvertretender Vorsitzender der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e. V. und Tim Weidner, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Landtagskandida. Die Moderation übernimmt Elisabeth Fuchsenberger, Lehrerin und Bezirkstagskandidatin.

Heiße Schlacht ums Herrschinger Gymnasium

Turbulent ging es zu während der Versammlung des Herrschinger SPD-Ortsvereins am 3. Juli zum Thema neues Gymnasium. Einhellig einig waren sich die Genossen darin, dass am Standort Herrsching eine neue weiterführende Schule dringend vonnöten ist. Ebenso wichtig sei die Errichtung einer im Landkreis bislang noch fehlenden Fach- bzw. Berufsoberschule (FOS/BOS). Diese Schüler müssen bislang weite Wege nach München oder in benachbarte Landkreise in Kauf nehmen.

In einer lebhaften Diskussion sprachen sich einige Teilnehmer gegen den Bau eines neuen Gymnasiums in Herrsching aus, weil damit das dreigliedrige Schulsystem mit seinem Leistungsdruck schon in der vierten Klasse Grundschule zementiert werde. Bevorzugt werde eine alternative Schulform, die Gemeinschaftsschule, … Weiterlesen